Reiseimpressionen


 

 Capri

 

 

Aufgrund der einmaligen Lage im Golf von Neapel wählte bereits Kaiser Augustus die Insel Capri aus um sich dort am Meer eine Villa zu errichten. Die einmalige und eindrucksvolle Küstenlinie erlaubte bereits in der Antike einen wunderbaren Blick auf die Häuser der römischen Oberschicht an der Küste im Golf von Neapel. Unter Augustus' Nachfolger Tiberius wurde die Insel für einige Jahre zum Zentrum des Reiches, da sich der zweite Kaiser Roms in den letzten Jahren seines Lebens kontinuierlich in seiner exklusiven Villa auf der Spitze der östlichen Erhebung der Insel aufhielt.


 

Capua

 

 

Heute ist Santa Maria Capua Vetere nur einer kleiner Ort neben dem weit größeren Neapel, doch in den ersten Jahrhunderten nach der Ansiedlung griechischer Kolonisten war Capua die weitaus bedeutendere Stadt. Aufgrund der Kollaboration mit Hannibal wurden beide Siedlungen von den Römern bestraft und verloren an Einfluss. In der gut dokumentierten Gladiatorenschule mit angeschlossenem Amphitheater wurde der berühmte Spartacus ausgebildet und von dort startete er seinen Sklavenaufstand, der in den 70er Jahren vor Christus die römische Republik in Atem hielt.


 

Herculaneum

 

 

Nicht nur Pompeji wurde 79 n. Chr. durch den Vesuvausbruch verschüttet, auch Herculaneum wurde unter den Schlammmassen begraben. Betrachtet man die Funde, mutet es kurios an, dass der kleinflächiger ergrabene Nachbarort nicht zu entsprechender Bekanntheit kam, denn die Bewohner und damit auch Einrichtungen der Häuser waren weitaus reicher als jene in Pompeji. Die Eingangshallen der Stadthäuser, die Fassaden, Säulenhallen und Thermenanlagen erlauben es, das Bild einer wohlhabenden römischen Stadt der frühen Kaiserzeit hautnah zu erleben.


 

Orchomenos

 

Die Stadt Orchomenos im Osten Böotiens war in antiker Zeit eine der dominierenden Siedlungen der Region im Westen Attikas. Auf einem langgestreckten Bergrücken gelegen, bot die Stadtanlage einen hervorragenden Schutz vor Angriffen. Auch Alexander der Große erkannte das Potential der Stadt und befahl, die Festung am höchsten Punkt der Akropolis auszubauen. Die Fotos zeigen die Mauern dieser Burganlage aus hellenistischer Zeit auf dem natürlichen Felsen. Quellen zu den Aktivitäten Alexanders: Paus. 4,27,5. 9,37,3. Arrian 1,9,19.


  

Ostia

 

 

Die alte Hafenstadt Roms tritt oftmals neben den besser bekannten Orten Pompeji und Herculaneum zurück - doch zu Unrecht. Aufgrund des Baus des zweiten Hafens Portus wurde Ostia im Laufe der Antike verlassen und niemals überbaut. Als Resultat sind die Ruinen der Stadt auch heute noch gut erhalten und können mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Rom aus problemlos erreicht werden.


 

Paestum

 

 

Die griechische Stadt Paestum (lat. Name, gr. Name: Poseidonia) liegt zwischen Neapel und den Städten in Süditalien und ist für ihre fantastisch erhaltenen archaischen und klassischen Tempel bekannt. Doch auch der Rest der Stadt mit seiner Wohnbebauung und den öffentlichen Gebäuden ist sehr sehenswert.


 

Pompeji

 

 

Unweit von Neapel gelegen, ist diese reiche römische Stadt aufgrund ihrer überaus gut erhaltenen Gebäude bekannt. Neben zahlreichen Wandmalereien, die in unter-schiedlichen Museen ausgestellte sind, wurden auch viele Möbel und Einrichtungsgegenstände gefunden, die einen einmaligen Blick in die Vergangenheit dieses repräsentativen Ortes ermöglichen.


 

Rom

 

Rom in wenigen Zeilen zu beschreiben ist nahezu unmöglich. In der ewigen Stadt folgt ein fantastisches Monument dem nächsten und will man alles sehen, findet sich kein Ende. Die archäologische Landschaft ist aufgrund ihrer Vielfalt von Archaik bis Barock und ihrer Einbindung in das heutige Stadtbild einzigartig. Um die Sieben-Hügel-Stadt zu genießen benötigt es keine intensive Lektüre, doch will man das Stadtbild dekodieren und in die antike Metropole eintauchen, ist eine professionelle Begleitung unerlässlich.


 

Tivoli, Hadriansvilla

 

 

Der Reisekaiser Hadrian hielt sich trotz seiner langen Regierungszeit von 21 Jahren nur für kurze Zeit in Rom auf. Er konnte der überfüllten Metropole nicht viel abgewinnen und ließ sich eine gigantische Villa unweit der Reichshauptstadt errichten. Die großflächige Anlage besteht aus aus vielen Baugliedern und ist reich durch Plastiken ausgestattet, die Hadrians Liebe zum klassischen Griechenland widerspiegeln.